Parfum

Parfum ist eine Möglichkeit, den eigenen Charakter subtil zu unterstreichen. Die vielschichtigen Naturparfums entfalten Ihren Duft dabei zusammen mit Ihrer persönlichen Individualität.

Unsere Empfehlungen

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Natur-Parfum

Kaum ein anderer menschlicher Sinn vermag es, so schnell Erinnerungen in uns zu wecken und unmittelbar Emotionen auszulösen, wie unser Geruchssinn. Nasser Asphalt, der nach Sommerferien riecht. Der verheißungsvolle Weckruf der Natur in Form von blühendem Flieder im Frühjahr. Glühweinaroma, das sich wie ein roter Faden durch vorweihnachtliche Innenstädte zieht. Das schwere Parfum der Lieblingsoma. Der verführerische Duft des After Shave, das in den Kopfkissen auch morgens noch Geschichten der letzten Nacht erzählt. Sich gut riechen zu können, ist auch (oft unbewusster) Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Das trifft nicht nur auf hauteigene Duftmoleküle, sondern auch auf unsere persönlichen Lieblingsdüfte zu. 

Geschichte des Parfums: Vom religiösen Ritual zum Ausdruck der individuellen Persönlichkeit

Parfum ist eine Möglichkeit, den eigenen Charakter subtil zu unterstreichen. Die Ursprünge der Parfümerie hatten jedoch einen anderen Hintergrund. Der Beginn der Entwicklungsgeschichte des Parfums steckt im Ursprung des Namen selbst: per fumum - durch den Rauch. Die Ägypter nutzten bereits vor tausenden von Jahren getrocknete Pflanzen und Harze als Räucherwerk für religiöse Zeremonien und den Kontakt zum Jenseits, zum Beispiel als Bestandteil der Mumifizierung.

In Europa hat die Herstellung von Parfum, so wie wir sie heute kennen, ihren Ursprung erst weitaus später. Im Mittelalter gelang es, reinen Alkohol zu destillieren, der für Pflanzenauszüge genutzt werden konnte - die ersten Duftwässer entstanden. Zu Zeiten der Pest wurden sie genutzt, um Krankheiten zu verhindern, auch wenn sich dieses Vorgehen als Irrglaube erwies. Der Ersatz für die Körperhygiene war eine wichtige Funktion von Parfums - zu Zeiten des Sonnenkönigs, Ludwig XIV., entwickelten sich Düfte zu einem probaten Mittel, um unangenehme Körpergerüche schnell und einfach zu überdecken. Das Geschäft mit der Herstellung und dem Handel von Düften florierte zu damals vor allem in Frankreich. Grasse wurde nach und nach zur europäischen Hauptstadt der Düfte. 

Im 19. Jahrhunderts war Parfum allmählich nicht mehr nur dem Adel vorbehalten, sondern fand seinen Weg auch in das Bürgertum. Körperhygiene war nun nicht mehr der ausschlaggebende Grund, zur Parfumflasche zu greifen - vielmehr ging es darum, der eigenen Persönlichkeit auf eine individuelle Weise Ausdruck zu verleihen. 

Parfum trat nun den Siegeszug von Luxus- zum Massengut an, denn es kam zu einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Parfumherstellung: erstmals gelang es, Duftmoleküle synthetisch herzustellen und so völlig neuartige Düfte zu kreieren. Synthetische Düfte, wie wir sie heute kennen, haben im Gegensatz zu Naturparfums somit eine vergleichsweise junge Geschichte.  

Synthetische Düfte und Naturparfums im Vergleich

Zwei Arten von Parfums bzw. Düften finden sich also auf dem Markt: synthetische und natürliche. Synthetische Duftstoffe haben den Vorteil, dass sie günstig in der Herstellung sind, keinen Schwankungen in ihrer Zusammensetzung unterliegen und eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Duftkreationen ermöglichen - vom Aroma bedruckten Papiers über den Duft von Schnee bis hin zum Geruch von Maiglöckchen. 

Im Vergleich dazu sind ätherische Öle, die als Grundlage der Naturparfumeurskunst dienen, aufwendiger und damit auch kostenintensiver in der Herstellung und unterliegen naturgegebenen Schwankungen, bspw. hinsichtlich der Erntemengen von Pflanzen. Ein Naturparfum ist also immer ein „edler Tropfen“. 

Ätherische Öle bestehen aus hunderten einzelnen Inhaltsstoffen. Dank modernster Technik können Parfumeure diese Inhaltsstoffe heute zunehmend isolieren und so neue Kreationen mit rein natürlichen Inhaltsstoffen erschaffen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen natürliche Düfte schlicht nach Rose oder Lavendel rochen. Komplexe, mehrdimensionale Duftkreationen sind heute state of the art. Naturparfumeure können sich dabei als Künstler aus der breiten Palette der Natur bedienen - die Aromen von Blüten, Blättern, Hölzer, Wurzeln, Harzen, Früchten und Samen bilden die Grundlage ihres kreativen Schaffens. 

10 Gründe, sich für Naturparfum zu entscheiden

So, wie vieles dafür spricht, das Badezimmer in Bezug auf die Produkte „grün“ zu gestalten, gibt es auch gute Gründe, sich für Naturparfum zu entscheiden. Das sind unsere persönlichen Top 10:

  1. Individualität
    Das eigene Lieblingsparfum unterstreicht die persönliche Individualität. Mit Düften können wir ein Statement setzen. Mit synthetischen Parfums ist das allerdings gar nicht so einfach: sie sind im Vergleich zu natürlichen Aromen flacher, simpler und weniger vielschichtig. Außerdem riechen sie an jeder Person gleich. Natürliche Duftstoffe hingegen verbinden sich mit dem Duft der Haut und ergeben so eine ganz individuelle, einmalige Komposition. 
  2. Keine Anreicherung im Körper:
    Synthetische Duftstoffe können sich im Unterhautfettgewebe anreichern und werden vom Körper nur schwer abgebaut. Dies ist bei Naturparfums, in denen ätherischen Öle verwendet werden, nicht der Fall.
  3. Verzicht auf kritische Inhaltsstoffe
    Synthetische Parfums enthalten zum Teil bedenkliche, gesundheitskritische Inhaltsstoffe, angefangen von polyzyklischen Moschusverbindungen und Phtalaten bis hin zu problematischen Konservierungsstoffen oder UV-Filtern, die im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. 
  4. Düfte in Bio-Qualität
    Naturparfums passen ausgezeichnet zu einem umweltbewussten, biologisch orientierten Lifestyle, da viele Naturparfums ätherische Öle und Alkohol in Bio-Qualität enthalten. 
  5. Naturparfums enthalten Lebenskraft:
    Ätherische Öle werden aus verschiedensten Pflanzenbestandteilen gewonnen - von der Wurzel bis zu Früchten, Blüten und Blättern. Diese sind den Naturgewalten ausgesetzt, werden häufig von Hand geerntet und weiterverarbeitet. Die Eigenheiten der Region und des Anbaus fließen unmittelbar in die Aromen. In jedem Tropfen ätherischen Öls steckt geballte Lebenskraft, sie sind damit von anderer Qualität als die ewig gleichen Duftstoffe aus dem Labor.  
  6. Aromatherapeutischer Zusatznutzen:
    Naturparfum kann mehr, als nur gut zu riechen. Ätherische Öle wirken gleichzeitig nachweislich auch auf körperlicher und psychischer Ebene und bieten so einen echten Mehrwert, den synthetische Duftstoffe nicht leisten können.
  7. Verpackungen:
    Naturparfums sind auch in Sachen Verpackung die richtige Wahl für umweltbewusste Menschen. Auf unnötige Plastikfolien wird verzichtet, stattdessen kommen die Flakons in aller Regel in Kartons daher, die teilweise selbst schon kleine Kunstwerke darstellen. Einige Düfte, bspw. manche Creme-Parfums, sind sogar komplett verpackungsfrei und können außerdem nach der Leerung weiterverwendet werden.  
  8. Vielfalt:
    Vom leichten Eau de Cologne bis zum schweren Eau de Parfum ist auch in der Welt der Naturparfums alles dabei. Von fruchtig bis floral, von feminin-elegant bis dynamisch-maskulin, von zurückhaltend bis opulent.
  9. Handwerkskunst:
    Naturparfums herzustellen erfordert nicht nur Kreativität und eine feine Nase,  sondern auch echtes handwerkliches Geschick, da natürliche Duftstoffe zum Teil sehr flüchtig sind und in der Verarbeitung besonderes Wissen und Können verlangen.
  10. Auch für Veganer geeignet:
    Die Naturparfums, die wir im Sortiment führen, sind bis auf wenige Ausnahmen vegan, d. h. sie enthalten ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe. Lediglich einzelne Creme-Parfums, die auf Bienenwachs basieren, sind nicht für Veganer geeignet. 

Die Qual der Wahl – den richtigen Duft für jeden Anlass finden

Wenn es darum geht, den persönlichen Lieblingsduft zu finden, spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: 

Die Intensität

Wie auch bei konventionellen Düften gibt es in der Naturparfumerie verschiedene Duftintensitäten, zwischen denen Sie wählen können:

  • Eau Fraiche: Häufig als „Body Splash“ bezeichnet - mit 1-3 % eine sehr subtile Variante.
  • Eau de Cologne: Die klassischen Duftwässer sind mit ca. 3-5 % Duftstoffen ebenfalls eher leicht, waren sie doch ursprünglich in erster Linie zur Erfrischung gedacht.
  • Eau de Toilette: Immer noch eher leicht und frisch wird es mit einem Eau de Toilette, bei dem der Duftstoff-Anteil ca.  5-9 % beträgt.
  • Eau de Parfum: Eau de Parfum enthält 10-15 % Duftstoffe und riecht damit intensiver und ist gleichzeitig weniger flüchtig als ein Eau de Toilette.
  • Parfum: Mit einem Duftstoff-Anteil von 15 % und mehr ist das Parfum die intensivste Version eines Dufts. 

Die Anwendungsform

Der Klassiker ist der Parfum-Zerstäuber - hier werden die ätherischen Öle in Alkohol gelöst und direkt auf Haut, Haare oder Kleidung gesprüht. Wer keinen Alkohol auf der Haut verträgt, kann alternativ zu Roll-Ons auf Ölbasis oder zu Cremeparfums im Stick oder im Tiegel greifen. Diese haben gegenüber Zerstäubern außerdem den Vorteil, dass der Duft der Wahl punktgenau aufgetragen werden kann, zum Beispiel hinter den Ohrläppchen oder auf den Pulspunkten an den Handgelenken. Auch unterwegs sind sie praktische Begleiter - in unserem Sortiment finden Sie jedoch auch einige Kleingrößen in Zertsäuberform, die im Reisegepäck ebenfalls ihren Platz finden. Creme-Parfums haften länger auf der Haut, gehen aber schlechter in die Luft über. Das Dufterlebnis wird so zu einer etwas intimeren, diskreteren Angelegenheit, da der Duft in erster Linie direkt auf Ihrer Haut und nicht im unmittelbaren Umfeld wahrnehmbar ist.  

Die Duftkomposition

So vielfältig die Aromen der Natur sind, so breit ist auch die Palette an Kompositionen, die Ihnen in der Naturparfumerie zur Verfügung stehen. Je nach Anlass, Stimmung, Jahreszeit und persönlichen Vorlieben finden Sie den passenden Duft.  Dabei ist es übrigens völlig irrelevant, ob Sie männlich oder weiblich sind - in unserem Sortiment finden Sie eine Vielzahl an Düften, die allen Geschlechtern schmeichelt,  zumal die hauteigene Chemie den finalen Duft ohnehin mitbestimmt. Ein holzig-herber Duft darf auch Frauen einen mystischen Touch verleihen, während florale oder fruchtige Düfte an Männern gleichermaßen unwiderstehlich sein können.  

Die Komposition eines Naturparfums ist eine anspruchsvolle kreative und handwerkliche Leistung. Der Aufbau und Verlauf eines Dufteswird dabei durch drei Hauptkomponenten maßgeblich geprägt: 

Die Kopfnote bildet den Auftakt und vermittelt einen ersten Eindruck des Duftes, der jedoch nur einen kurzen Augenblick anhält. Typischerweise sind es Zitrusnoten - sonniger Orangenduft, ein Hauch sizilianischer Bergamotte - und andere fruchtige oder leichte florale Aromen, die uns hier in die Nase steigen. 

Nach dem ersten Auftakt folgt die Herznote. Sie bildet den Körper des Parfums und ist ungefähr bis zu einer Stunde wahrnehmbar. Häufig sind es blumige Aromen wie zum Beispiel Rose, Jasmin und Orangenblüte oder Kräuter, die das Herz eines Duftes bilden und seinen Charakter bestimmen. 

Die dritte Duftkomponente bildet die Basisnote, die sich erst im Laufe der Zeit immer stärker entfaltet und über mehrere Stunden hinweg wahrnehmbar ist. Insbesondere Hölzer, Gewürze, Wurzeln und Harze werden gern als Basisnote eingesetzt, bspw. Sandelholz, Vetiver, Benzoe oder Vanille. Sie verleihen einem Duft Tiefe, Komplexität und Haltbarkeit. 

Der Verlauf der Wahrnehmung eines Duftes ist pyramidenartig. Beständigkeit und Intensität nehmen vom Scheitel hin zum Boden der Pyramide ab - von der kurzlebigen, relativ flüchtigen Kopfnote bis hin zur langandauernden, beständigen Basisnote. Die Übergänge zwischen den einzelnen Noten erfolgen fließend.  

Naturparfumeuren stehen damit nahezu unendlich Möglichkeiten offen, um einen Duft mit Kopf-, Herz- und Basisnote zu komponieren. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie sich in dieser Vielfalt zurechtfinden sollen, hilft Ihnen vielleicht die Orientierung an verschiedenen Duftfamilien, um eine Vorauswahl treffen zu können. Häufig bestimmt die Herznote, welcher Familie ein Duft zugehörig ist.

In der Familie der blumigen Düfte dominieren Aromen von Rose, Jasmin, Tuberose und anderen Blüten. Zitrusdüfte sorgen mit Orange, Zitrone, Bergamotte, Grapefruit und Mandarine für ein sonniges Gemüt. Orientalische Düfte betören unter anderem mit Ambranoten, Gewürzen und schweren Blüten. Holzige Düfte sind mit ihrer ausgeprägten Basisnote von langer Haltbarkeit auf der Haut, sei es dank Sandelholz, Zeder oder Patchouly. In Chypredüften werden Eichenmoos-Aromen raffiniert mit Zitrusnoten und krautigen Komponenten zu einem facettenreichen Dufterlebnis kombiniert. Parfums mit Gourmand-Noten schmeicheln den Nasen von Naschkatzen hingegen mit Aromen, die an Schokolade, Karamell, Marzipan, Vanille und andere Köstlichkeiten erinnern. 

Ein paar Worte zur Haltbarkeit von Naturparfums

Je nachdem, wie ein Naturparfum sich in Hinblick auf die drei Noten zusammensetzt und welcher Duftfamilie es somit angehört, variiert seine Haltbarkeit auf der Haut. So sind fröhlich-fruchtige, spritzig-frische Naturdüfte eher flüchtig, da in ihnen die kurzlebigen Zitrusaromen dominieren. Orientalische, holzige und ledrige Düfte sind im Gegensatz dazu länger wahrnehmbar, da sie über ausgeprägte Herz- und Basisnoten verfügen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Haltbarkeit und Intensität Ihrer Lieblingsdüfte jedoch optimieren: 

  1. Tragen Sie Parfum kurz nach dem Duschen auf die noch warme Haut auf - die Wärme verbessert die Entfaltung der Aromen. 
  2. Machen Sie sich außerdem die Körperwärme zunutze und tragen Sie Ihr Parfum auf den Pulspunkten am Körper auf, bspw. hinter den Ohrläppchen oder an den Innenseiten der Handgelenke. 
  3. Haare sind ein guter Duftträger und entfalten die Aromen nach und nach  - so haben sie länger etwas davon. 
  4. Verreiben Sie das aufgesprühte Parfum nicht, denn sonst zerstören Sie die empfindlichen Duftmoleküle.
  5. Wenn Sie die Stellen, auf denen Sie das Parfum aufsprühen, vorher mit einer duftneutralen, fetthaltigen Lotion oder Creme einreiben, können Sie ebenfalls die Haltbarkeit verlängern. 
  6. Bedenken Sie auch die Haltbarkeit der Düfte in den Flakons. Naturparfum mag es bei der Lagerung gern trocken, kühl und dunkel.

Unser Sortiment an Naturparfums – Klasse statt Masse inklusive Probenservice

Die Naturdrogerie führt ein ausgewähltes Sortiment an Naturparfums verschiedener Marken. Sie können darauf vertrauen, dass es sich dabei um rein natürliche Duftkompositionen handelt. Die einzige Ausnahme bilden dabei die Naturparfums von Aimée de Mars. Dort finden Sie Düfte mit einem geringen Anteil an synthetischen Duftstoffen. Diese verlängern die Haltbarkeit der Düfte und erlauben ganz besondere Duftkreationen, sind aber dennoch frei von kritischen Inhaltsstoffen.

Sich im umfangreichen Sortiment unserer Nischendüfte zurechtzufinden, ist sicher nicht einfach. Gern stehen wir Ihnen deshalb einerseits beratend zur Seite und geben Ihnen mit unserem Probenservice außerdem die Möglichkeit, die Düfte in exklusiven Abfüllungen in Ruhe daheim zu testen. 

Im Folgenden erfahren Sie mehr über unsere duften Nischenmarken

Florascent: moderne Nischendüfte mit Flair

Eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne bietet Ihnen Florascent mit über 60 Naturparfums. Mit Methoden der traditionellen Parfumeurskunst auf handwerklich hohem Niveau werden moderne Duftkreationen erschaffen, die keine Ansprüche offen lassen. Die Vielfalt des Sortiments reicht von floralen, leichten Duftwässern bis hin orientalisch-opulenten Eaux de Parfum. Jeder Duft von Florascent erzählt seine ganz eigene Geschichte - oft sind es Reisen in andere Länder, die Chef-Parfumeur Robert Tentunian als Inspirationsquelle dienen, bis das Flair einer Region olfaktorisch eingefangen wird.

Mit der Apothecary-Serievon Florascent haben Sie außerdem die Möglichkeit, sich Ihren ganz persönlichen Lieblingsduft aus verschiedenen Aromen in hautfreundlicher Konzentration mit minimalem Aufwand selbst zu kreieren. Parfum-Layering liegt derzeit voll im Trend – probieren Sie es doch einmal aus!

Farfalla: dufte Kreationen des Branchen-Pioniers

Farfalla ist vor allem für seine hochwertige Naturkosmetik bekannt, doch das Sortiment des Traditions-Unternehmen aus der Schweiz umfasst auch eine exklusive Auswahl an Naturparfums. Sie haben dabei die Wahl zwischen natürlichen Eaux de Cologne, die Sie in sonnige Gefilde im Süden entführen,  und Eaux de Parfum, deren Vielfalt von mystisch-eleganten bis hin zu grün-frischen Aromen reicht.  Farfalla-Parfumeur Jean-Claude Richard nutzt die gesamte Klaviatur der Natur, um seine außergewöhnlichen Duftträume zu komponieren. 

Richard Lüscher Britos: der Lockruf der Ferne

Der Name Richard taucht hier nicht zufällig noch einmal auf: Malvin Richar ist der Sohn von Farfalla-Mitgründer Jean-Claude Richard; erhat sich mit seinen Jugendfreunden Lukas Lüscher und Serena Britos  zusammengetan, um eine nachhaltige Nischenmarke zu gründen, die sich den Aromen verschiedener Regionen widmet. Das Ergebnis sind sechs unkonventionelle „Terroir Parfums“, die mit komplexen Aromen und außergewöhnlichem Design überzeugen und Sie gedanklich u. a. nach Kolumbien, Marokko und Italien entführen. Die verwendeten Inhaltsstoffe stammen direkt von den Bauern, die auf diese Weise eine faire Vergütung erhalten. Die Qualitätsansprüche sind dabei hoch: 75% der Rohstoffe stammen deshalb aus kontrolliert biologischem Anbau. 

Aimée de Mars: Aromaparfumerie aus Frankreich

Die Französin Valérie Demars hat als Hommage an ihre Großmutter und deren Garten die Marke Aimée de Mars erschaffen. Die 8 verschiedenen Eaux de Parfums werden in Handarbeit hergestellt und vereinen mit sinnlich-floralen Düften die Welt der Parfumerie und der Aromatherapie. Die Kreationen überzeugen häufig selbst diejenigen, die sich vor der Verwendung von Naturparfums bisher gescheut haben. Um die Haltbarkeit zu optimieren, enthalten die Düfte bis zu 5% an synthetischen Stoffen. Kritische Inhaltsstoffe wie polyzyklische Moschusverbindungen und Phthalate sind selbstredend nicht darin enthalten. Ein besonders schönes Detail: Jeder Flakon enthält einen echten Edelstein. 

Eau de Mars heißt die junge Duft-Linie von Aimée de Mars. 7 verschiedene Göttinen sind die Namenspaten der einzelnen Kompositionen, die von lieblich-leicht bis balsamisch-schwer reichen und in stilvollen Flakons mit Holzdeckel daherkommen. 

Douces Angevines: magische Reise ins Seelenleben

Ebenfalls in Frankreich ist die Nischenmarke Douces Angevines beheimatet. Etwas Mystisches umgibt die Produkte, die im Süden Frankreichs inmitten eines Naturschutzgebiets in einer Manufaktur in Handarbeit produziert werden. Ganzheitliche Naturkosmetik bildet das Kernstück des Sortiments, das durch zwei Eaux de Parfum abgerundet wird. Ein Großteil der verwendeten Inhaltsstoffe stammt aus dem firmeneigenen Garten, darüber hinaus werden Fairtrade-Projekte in aller Welt unterstützt. Die Düfte, welche Douces Angevines-Gründerin Michèle Cros selbst entwickelt hat, sind eine Einladung zu einer Reise in unser Innerstes, unserer Gefühlswelt und der Kraft der Intuition. Sie helfen Ihnen dabei, die Magie Ihres eigenen Lebens zu entfalten.

Ha-Tha: Orient trifft Okzident

Die Vereinigung von Pflegeritualen aus Fernost und europäischer Parfumeurskunst ist das Ansinnen von Ha-Tha. Neben Kräuterbalsamen und Riechfläschchen können Sie im Sortiment auch 6 Creme-Parfums entdecken, die aufgrund ihrer handlichen Metalldöschen nicht nur praktisch für unterwegs sind, sondern sich dank ihrer cremigen Konsistenz auch punktgenau auftragen lassen. Die Düfte sind raffiniert und spielen mit verschiedenen Aromen von Kräutern, Früchten und Blüten - das Ergebnis ist sinnlich, extravagant und definitiv einen Riecher wert. 

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Parfum

Natur-Parfum

Kaum ein anderer menschlicher Sinn vermag es, so schnell Erinnerungen in uns zu wecken und unmittelbar Emotionen auszulösen, wie unser Geruchssinn. Nasser Asphalt, der nach Sommerferien riecht. Der verheißungsvolle Weckruf der Natur in Form von blühendem Flieder im Frühjahr. Glühweinaroma, das sich wie ein roter Faden durch vorweihnachtliche Innenstädte zieht. Das schwere Parfum der Lieblingsoma. Der verführerische Duft des After Shave, das in den Kopfkissen auch morgens noch Geschichten der letzten Nacht erzählt. Sich gut riechen zu können, ist auch (oft unbewusster) Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Das trifft nicht nur auf hauteigene Duftmoleküle, sondern auch auf unsere persönlichen Lieblingsdüfte zu. 

Geschichte des Parfums: Vom religiösen Ritual zum Ausdruck der individuellen Persönlichkeit

Parfum ist eine Möglichkeit, den eigenen Charakter subtil zu unterstreichen. Die Ursprünge der Parfümerie hatten jedoch einen anderen Hintergrund. Der Beginn der Entwicklungsgeschichte des Parfums steckt im Ursprung des Namen selbst: per fumum - durch den Rauch. Die Ägypter nutzten bereits vor tausenden von Jahren getrocknete Pflanzen und Harze als Räucherwerk für religiöse Zeremonien und den Kontakt zum Jenseits, zum Beispiel als Bestandteil der Mumifizierung.

In Europa hat die Herstellung von Parfum, so wie wir sie heute kennen, ihren Ursprung erst weitaus später. Im Mittelalter gelang es, reinen Alkohol zu destillieren, der für Pflanzenauszüge genutzt werden konnte - die ersten Duftwässer entstanden. Zu Zeiten der Pest wurden sie genutzt, um Krankheiten zu verhindern, auch wenn sich dieses Vorgehen als Irrglaube erwies. Der Ersatz für die Körperhygiene war eine wichtige Funktion von Parfums - zu Zeiten des Sonnenkönigs, Ludwig XIV., entwickelten sich Düfte zu einem probaten Mittel, um unangenehme Körpergerüche schnell und einfach zu überdecken. Das Geschäft mit der Herstellung und dem Handel von Düften florierte zu damals vor allem in Frankreich. Grasse wurde nach und nach zur europäischen Hauptstadt der Düfte. 

Im 19. Jahrhunderts war Parfum allmählich nicht mehr nur dem Adel vorbehalten, sondern fand seinen Weg auch in das Bürgertum. Körperhygiene war nun nicht mehr der ausschlaggebende Grund, zur Parfumflasche zu greifen - vielmehr ging es darum, der eigenen Persönlichkeit auf eine individuelle Weise Ausdruck zu verleihen. 

Parfum trat nun den Siegeszug von Luxus- zum Massengut an, denn es kam zu einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Parfumherstellung: erstmals gelang es, Duftmoleküle synthetisch herzustellen und so völlig neuartige Düfte zu kreieren. Synthetische Düfte, wie wir sie heute kennen, haben im Gegensatz zu Naturparfums somit eine vergleichsweise junge Geschichte.  

Synthetische Düfte und Naturparfums im Vergleich

Zwei Arten von Parfums bzw. Düften finden sich also auf dem Markt: synthetische und natürliche. Synthetische Duftstoffe haben den Vorteil, dass sie günstig in der Herstellung sind, keinen Schwankungen in ihrer Zusammensetzung unterliegen und eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Duftkreationen ermöglichen - vom Aroma bedruckten Papiers über den Duft von Schnee bis hin zum Geruch von Maiglöckchen. 

Im Vergleich dazu sind ätherische Öle, die als Grundlage der Naturparfumeurskunst dienen, aufwendiger und damit auch kostenintensiver in der Herstellung und unterliegen naturgegebenen Schwankungen, bspw. hinsichtlich der Erntemengen von Pflanzen. Ein Naturparfum ist also immer ein „edler Tropfen“. 

Ätherische Öle bestehen aus hunderten einzelnen Inhaltsstoffen. Dank modernster Technik können Parfumeure diese Inhaltsstoffe heute zunehmend isolieren und so neue Kreationen mit rein natürlichen Inhaltsstoffen erschaffen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen natürliche Düfte schlicht nach Rose oder Lavendel rochen. Komplexe, mehrdimensionale Duftkreationen sind heute state of the art. Naturparfumeure können sich dabei als Künstler aus der breiten Palette der Natur bedienen - die Aromen von Blüten, Blättern, Hölzer, Wurzeln, Harzen, Früchten und Samen bilden die Grundlage ihres kreativen Schaffens. 

10 Gründe, sich für Naturparfum zu entscheiden

So, wie vieles dafür spricht, das Badezimmer in Bezug auf die Produkte „grün“ zu gestalten, gibt es auch gute Gründe, sich für Naturparfum zu entscheiden. Das sind unsere persönlichen Top 10:

  1. Individualität
    Das eigene Lieblingsparfum unterstreicht die persönliche Individualität. Mit Düften können wir ein Statement setzen. Mit synthetischen Parfums ist das allerdings gar nicht so einfach: sie sind im Vergleich zu natürlichen Aromen flacher, simpler und weniger vielschichtig. Außerdem riechen sie an jeder Person gleich. Natürliche Duftstoffe hingegen verbinden sich mit dem Duft der Haut und ergeben so eine ganz individuelle, einmalige Komposition. 
  2. Keine Anreicherung im Körper:
    Synthetische Duftstoffe können sich im Unterhautfettgewebe anreichern und werden vom Körper nur schwer abgebaut. Dies ist bei Naturparfums, in denen ätherischen Öle verwendet werden, nicht der Fall.
  3. Verzicht auf kritische Inhaltsstoffe
    Synthetische Parfums enthalten zum Teil bedenkliche, gesundheitskritische Inhaltsstoffe, angefangen von polyzyklischen Moschusverbindungen und Phtalaten bis hin zu problematischen Konservierungsstoffen oder UV-Filtern, die im Verdacht stehen, hormonell wirksam zu sein. 
  4. Düfte in Bio-Qualität
    Naturparfums passen ausgezeichnet zu einem umweltbewussten, biologisch orientierten Lifestyle, da viele Naturparfums ätherische Öle und Alkohol in Bio-Qualität enthalten. 
  5. Naturparfums enthalten Lebenskraft:
    Ätherische Öle werden aus verschiedensten Pflanzenbestandteilen gewonnen - von der Wurzel bis zu Früchten, Blüten und Blättern. Diese sind den Naturgewalten ausgesetzt, werden häufig von Hand geerntet und weiterverarbeitet. Die Eigenheiten der Region und des Anbaus fließen unmittelbar in die Aromen. In jedem Tropfen ätherischen Öls steckt geballte Lebenskraft, sie sind damit von anderer Qualität als die ewig gleichen Duftstoffe aus dem Labor.  
  6. Aromatherapeutischer Zusatznutzen:
    Naturparfum kann mehr, als nur gut zu riechen. Ätherische Öle wirken gleichzeitig nachweislich auch auf körperlicher und psychischer Ebene und bieten so einen echten Mehrwert, den synthetische Duftstoffe nicht leisten können.
  7. Verpackungen:
    Naturparfums sind auch in Sachen Verpackung die richtige Wahl für umweltbewusste Menschen. Auf unnötige Plastikfolien wird verzichtet, stattdessen kommen die Flakons in aller Regel in Kartons daher, die teilweise selbst schon kleine Kunstwerke darstellen. Einige Düfte, bspw. manche Creme-Parfums, sind sogar komplett verpackungsfrei und können außerdem nach der Leerung weiterverwendet werden.  
  8. Vielfalt:
    Vom leichten Eau de Cologne bis zum schweren Eau de Parfum ist auch in der Welt der Naturparfums alles dabei. Von fruchtig bis floral, von feminin-elegant bis dynamisch-maskulin, von zurückhaltend bis opulent.
  9. Handwerkskunst:
    Naturparfums herzustellen erfordert nicht nur Kreativität und eine feine Nase,  sondern auch echtes handwerkliches Geschick, da natürliche Duftstoffe zum Teil sehr flüchtig sind und in der Verarbeitung besonderes Wissen und Können verlangen.
  10. Auch für Veganer geeignet:
    Die Naturparfums, die wir im Sortiment führen, sind bis auf wenige Ausnahmen vegan, d. h. sie enthalten ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe. Lediglich einzelne Creme-Parfums, die auf Bienenwachs basieren, sind nicht für Veganer geeignet. 

Die Qual der Wahl – den richtigen Duft für jeden Anlass finden

Wenn es darum geht, den persönlichen Lieblingsduft zu finden, spielen verschiedene Kriterien eine Rolle: 

Die Intensität

Wie auch bei konventionellen Düften gibt es in der Naturparfumerie verschiedene Duftintensitäten, zwischen denen Sie wählen können:

  • Eau Fraiche: Häufig als „Body Splash“ bezeichnet - mit 1-3 % eine sehr subtile Variante.
  • Eau de Cologne: Die klassischen Duftwässer sind mit ca. 3-5 % Duftstoffen ebenfalls eher leicht, waren sie doch ursprünglich in erster Linie zur Erfrischung gedacht.
  • Eau de Toilette: Immer noch eher leicht und frisch wird es mit einem Eau de Toilette, bei dem der Duftstoff-Anteil ca.  5-9 % beträgt.
  • Eau de Parfum: Eau de Parfum enthält 10-15 % Duftstoffe und riecht damit intensiver und ist gleichzeitig weniger flüchtig als ein Eau de Toilette.
  • Parfum: Mit einem Duftstoff-Anteil von 15 % und mehr ist das Parfum die intensivste Version eines Dufts. 

Die Anwendungsform

Der Klassiker ist der Parfum-Zerstäuber - hier werden die ätherischen Öle in Alkohol gelöst und direkt auf Haut, Haare oder Kleidung gesprüht. Wer keinen Alkohol auf der Haut verträgt, kann alternativ zu Roll-Ons auf Ölbasis oder zu Cremeparfums im Stick oder im Tiegel greifen. Diese haben gegenüber Zerstäubern außerdem den Vorteil, dass der Duft der Wahl punktgenau aufgetragen werden kann, zum Beispiel hinter den Ohrläppchen oder auf den Pulspunkten an den Handgelenken. Auch unterwegs sind sie praktische Begleiter - in unserem Sortiment finden Sie jedoch auch einige Kleingrößen in Zertsäuberform, die im Reisegepäck ebenfalls ihren Platz finden. Creme-Parfums haften länger auf der Haut, gehen aber schlechter in die Luft über. Das Dufterlebnis wird so zu einer etwas intimeren, diskreteren Angelegenheit, da der Duft in erster Linie direkt auf Ihrer Haut und nicht im unmittelbaren Umfeld wahrnehmbar ist.  

Die Duftkomposition

So vielfältig die Aromen der Natur sind, so breit ist auch die Palette an Kompositionen, die Ihnen in der Naturparfumerie zur Verfügung stehen. Je nach Anlass, Stimmung, Jahreszeit und persönlichen Vorlieben finden Sie den passenden Duft.  Dabei ist es übrigens völlig irrelevant, ob Sie männlich oder weiblich sind - in unserem Sortiment finden Sie eine Vielzahl an Düften, die allen Geschlechtern schmeichelt,  zumal die hauteigene Chemie den finalen Duft ohnehin mitbestimmt. Ein holzig-herber Duft darf auch Frauen einen mystischen Touch verleihen, während florale oder fruchtige Düfte an Männern gleichermaßen unwiderstehlich sein können.  

Die Komposition eines Naturparfums ist eine anspruchsvolle kreative und handwerkliche Leistung. Der Aufbau und Verlauf eines Dufteswird dabei durch drei Hauptkomponenten maßgeblich geprägt: 

Die Kopfnote bildet den Auftakt und vermittelt einen ersten Eindruck des Duftes, der jedoch nur einen kurzen Augenblick anhält. Typischerweise sind es Zitrusnoten - sonniger Orangenduft, ein Hauch sizilianischer Bergamotte - und andere fruchtige oder leichte florale Aromen, die uns hier in die Nase steigen. 

Nach dem ersten Auftakt folgt die Herznote. Sie bildet den Körper des Parfums und ist ungefähr bis zu einer Stunde wahrnehmbar. Häufig sind es blumige Aromen wie zum Beispiel Rose, Jasmin und Orangenblüte oder Kräuter, die das Herz eines Duftes bilden und seinen Charakter bestimmen. 

Die dritte Duftkomponente bildet die Basisnote, die sich erst im Laufe der Zeit immer stärker entfaltet und über mehrere Stunden hinweg wahrnehmbar ist. Insbesondere Hölzer, Gewürze, Wurzeln und Harze werden gern als Basisnote eingesetzt, bspw. Sandelholz, Vetiver, Benzoe oder Vanille. Sie verleihen einem Duft Tiefe, Komplexität und Haltbarkeit. 

Der Verlauf der Wahrnehmung eines Duftes ist pyramidenartig. Beständigkeit und Intensität nehmen vom Scheitel hin zum Boden der Pyramide ab - von der kurzlebigen, relativ flüchtigen Kopfnote bis hin zur langandauernden, beständigen Basisnote. Die Übergänge zwischen den einzelnen Noten erfolgen fließend.  

Naturparfumeuren stehen damit nahezu unendlich Möglichkeiten offen, um einen Duft mit Kopf-, Herz- und Basisnote zu komponieren. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie sich in dieser Vielfalt zurechtfinden sollen, hilft Ihnen vielleicht die Orientierung an verschiedenen Duftfamilien, um eine Vorauswahl treffen zu können. Häufig bestimmt die Herznote, welcher Familie ein Duft zugehörig ist.

In der Familie der blumigen Düfte dominieren Aromen von Rose, Jasmin, Tuberose und anderen Blüten. Zitrusdüfte sorgen mit Orange, Zitrone, Bergamotte, Grapefruit und Mandarine für ein sonniges Gemüt. Orientalische Düfte betören unter anderem mit Ambranoten, Gewürzen und schweren Blüten. Holzige Düfte sind mit ihrer ausgeprägten Basisnote von langer Haltbarkeit auf der Haut, sei es dank Sandelholz, Zeder oder Patchouly. In Chypredüften werden Eichenmoos-Aromen raffiniert mit Zitrusnoten und krautigen Komponenten zu einem facettenreichen Dufterlebnis kombiniert. Parfums mit Gourmand-Noten schmeicheln den Nasen von Naschkatzen hingegen mit Aromen, die an Schokolade, Karamell, Marzipan, Vanille und andere Köstlichkeiten erinnern. 

Ein paar Worte zur Haltbarkeit von Naturparfums

Je nachdem, wie ein Naturparfum sich in Hinblick auf die drei Noten zusammensetzt und welcher Duftfamilie es somit angehört, variiert seine Haltbarkeit auf der Haut. So sind fröhlich-fruchtige, spritzig-frische Naturdüfte eher flüchtig, da in ihnen die kurzlebigen Zitrusaromen dominieren. Orientalische, holzige und ledrige Düfte sind im Gegensatz dazu länger wahrnehmbar, da sie über ausgeprägte Herz- und Basisnoten verfügen. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Haltbarkeit und Intensität Ihrer Lieblingsdüfte jedoch optimieren: 

  1. Tragen Sie Parfum kurz nach dem Duschen auf die noch warme Haut auf - die Wärme verbessert die Entfaltung der Aromen. 
  2. Machen Sie sich außerdem die Körperwärme zunutze und tragen Sie Ihr Parfum auf den Pulspunkten am Körper auf, bspw. hinter den Ohrläppchen oder an den Innenseiten der Handgelenke. 
  3. Haare sind ein guter Duftträger und entfalten die Aromen nach und nach  - so haben sie länger etwas davon. 
  4. Verreiben Sie das aufgesprühte Parfum nicht, denn sonst zerstören Sie die empfindlichen Duftmoleküle.
  5. Wenn Sie die Stellen, auf denen Sie das Parfum aufsprühen, vorher mit einer duftneutralen, fetthaltigen Lotion oder Creme einreiben, können Sie ebenfalls die Haltbarkeit verlängern. 
  6. Bedenken Sie auch die Haltbarkeit der Düfte in den Flakons. Naturparfum mag es bei der Lagerung gern trocken, kühl und dunkel.

Unser Sortiment an Naturparfums – Klasse statt Masse inklusive Probenservice

Die Naturdrogerie führt ein ausgewähltes Sortiment an Naturparfums verschiedener Marken. Sie können darauf vertrauen, dass es sich dabei um rein natürliche Duftkompositionen handelt. Die einzige Ausnahme bilden dabei die Naturparfums von Aimée de Mars. Dort finden Sie Düfte mit einem geringen Anteil an synthetischen Duftstoffen. Diese verlängern die Haltbarkeit der Düfte und erlauben ganz besondere Duftkreationen, sind aber dennoch frei von kritischen Inhaltsstoffen.

Sich im umfangreichen Sortiment unserer Nischendüfte zurechtzufinden, ist sicher nicht einfach. Gern stehen wir Ihnen deshalb einerseits beratend zur Seite und geben Ihnen mit unserem Probenservice außerdem die Möglichkeit, die Düfte in exklusiven Abfüllungen in Ruhe daheim zu testen. 

Im Folgenden erfahren Sie mehr über unsere duften Nischenmarken

Florascent: moderne Nischendüfte mit Flair

Eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne bietet Ihnen Florascent mit über 60 Naturparfums. Mit Methoden der traditionellen Parfumeurskunst auf handwerklich hohem Niveau werden moderne Duftkreationen erschaffen, die keine Ansprüche offen lassen. Die Vielfalt des Sortiments reicht von floralen, leichten Duftwässern bis hin orientalisch-opulenten Eaux de Parfum. Jeder Duft von Florascent erzählt seine ganz eigene Geschichte - oft sind es Reisen in andere Länder, die Chef-Parfumeur Robert Tentunian als Inspirationsquelle dienen, bis das Flair einer Region olfaktorisch eingefangen wird.

Mit der Apothecary-Serievon Florascent haben Sie außerdem die Möglichkeit, sich Ihren ganz persönlichen Lieblingsduft aus verschiedenen Aromen in hautfreundlicher Konzentration mit minimalem Aufwand selbst zu kreieren. Parfum-Layering liegt derzeit voll im Trend – probieren Sie es doch einmal aus!

Farfalla: dufte Kreationen des Branchen-Pioniers

Farfalla ist vor allem für seine hochwertige Naturkosmetik bekannt, doch das Sortiment des Traditions-Unternehmen aus der Schweiz umfasst auch eine exklusive Auswahl an Naturparfums. Sie haben dabei die Wahl zwischen natürlichen Eaux de Cologne, die Sie in sonnige Gefilde im Süden entführen,  und Eaux de Parfum, deren Vielfalt von mystisch-eleganten bis hin zu grün-frischen Aromen reicht.  Farfalla-Parfumeur Jean-Claude Richard nutzt die gesamte Klaviatur der Natur, um seine außergewöhnlichen Duftträume zu komponieren. 

Richard Lüscher Britos: der Lockruf der Ferne

Der Name Richard taucht hier nicht zufällig noch einmal auf: Malvin Richar ist der Sohn von Farfalla-Mitgründer Jean-Claude Richard; erhat sich mit seinen Jugendfreunden Lukas Lüscher und Serena Britos  zusammengetan, um eine nachhaltige Nischenmarke zu gründen, die sich den Aromen verschiedener Regionen widmet. Das Ergebnis sind sechs unkonventionelle „Terroir Parfums“, die mit komplexen Aromen und außergewöhnlichem Design überzeugen und Sie gedanklich u. a. nach Kolumbien, Marokko und Italien entführen. Die verwendeten Inhaltsstoffe stammen direkt von den Bauern, die auf diese Weise eine faire Vergütung erhalten. Die Qualitätsansprüche sind dabei hoch: 75% der Rohstoffe stammen deshalb aus kontrolliert biologischem Anbau. 

Aimée de Mars: Aromaparfumerie aus Frankreich

Die Französin Valérie Demars hat als Hommage an ihre Großmutter und deren Garten die Marke Aimée de Mars erschaffen. Die 8 verschiedenen Eaux de Parfums werden in Handarbeit hergestellt und vereinen mit sinnlich-floralen Düften die Welt der Parfumerie und der Aromatherapie. Die Kreationen überzeugen häufig selbst diejenigen, die sich vor der Verwendung von Naturparfums bisher gescheut haben. Um die Haltbarkeit zu optimieren, enthalten die Düfte bis zu 5% an synthetischen Stoffen. Kritische Inhaltsstoffe wie polyzyklische Moschusverbindungen und Phthalate sind selbstredend nicht darin enthalten. Ein besonders schönes Detail: Jeder Flakon enthält einen echten Edelstein. 

Eau de Mars heißt die junge Duft-Linie von Aimée de Mars. 7 verschiedene Göttinen sind die Namenspaten der einzelnen Kompositionen, die von lieblich-leicht bis balsamisch-schwer reichen und in stilvollen Flakons mit Holzdeckel daherkommen. 

Douces Angevines: magische Reise ins Seelenleben

Ebenfalls in Frankreich ist die Nischenmarke Douces Angevines beheimatet. Etwas Mystisches umgibt die Produkte, die im Süden Frankreichs inmitten eines Naturschutzgebiets in einer Manufaktur in Handarbeit produziert werden. Ganzheitliche Naturkosmetik bildet das Kernstück des Sortiments, das durch zwei Eaux de Parfum abgerundet wird. Ein Großteil der verwendeten Inhaltsstoffe stammt aus dem firmeneigenen Garten, darüber hinaus werden Fairtrade-Projekte in aller Welt unterstützt. Die Düfte, welche Douces Angevines-Gründerin Michèle Cros selbst entwickelt hat, sind eine Einladung zu einer Reise in unser Innerstes, unserer Gefühlswelt und der Kraft der Intuition. Sie helfen Ihnen dabei, die Magie Ihres eigenen Lebens zu entfalten.

Ha-Tha: Orient trifft Okzident

Die Vereinigung von Pflegeritualen aus Fernost und europäischer Parfumeurskunst ist das Ansinnen von Ha-Tha. Neben Kräuterbalsamen und Riechfläschchen können Sie im Sortiment auch 6 Creme-Parfums entdecken, die aufgrund ihrer handlichen Metalldöschen nicht nur praktisch für unterwegs sind, sondern sich dank ihrer cremigen Konsistenz auch punktgenau auftragen lassen. Die Düfte sind raffiniert und spielen mit verschiedenen Aromen von Kräutern, Früchten und Blüten - das Ergebnis ist sinnlich, extravagant und definitiv einen Riecher wert. 

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